Poesie trifft Stadt

Wie kann das „Gestern im Morgen“ zum Klingen gebracht werden? Im Spiel mit Stimme und Rhythmus, Wiederholung und Pause, Atem und Tuba erkundet die Künstlerin Mehraneh Atashi die Grenzzonen von Lyrik und Videokunst. Ihre Arbeiten in der Ausstellung „Dem Gestern ein Morgen geben – Iran: Architektur und Kunst“ in der ifa-Galerie Berlin transferierten persische Dichtkunst des 12. Jahrhunderts in den zeitgenössischen Stadtraum Teherans.

In einer offenen Lyrikwerkstatt war das Publikum eingeladen, mit poetischen Experimenten auf die Ausstellung zu reagieren. Aus Sprachfragmenten, Schnipseln, Versatzstücken und Passagen wurden eigene lyrische Formen für das „Gestern im Morgen“ entwickelt und die entstandenen Textfragmente in- und außerhalb des Galerieraumes neu kon-text-ualsiert.

Ein Lyrikwerkstatt im Rahmen der Ausstellung „Dem Gestern ein Morgen geben – Iran: Architektur und Kunst“, ifa-Galerie Berlin, 2016

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