Interloop

INTERLOOP – Wissenstransfers: Praktiken, Reflexionen, Perspektiven

Mit INTERLOOP blickte die ifa-Galerie Berlin zurück auf das Recherche- und Ausstellungsprogramm „Untie to Tie – Über koloniale Vermächtnisse und zeitgenössische Gesellschaften“ 2017-2018. Ein wesentlicher Teil war das umfangreiche Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm, das die vier Ausstellungen begleitete. INTERLOOP gab Einblick in die Prozesse „hinter den Kulissen“, teilte die Erfahrungen und Erkenntnisse und brachte sie in neue Konstellationen.

to interloop bezeichnet den (textilen) Vorgang des Verknüpfens, des Verschlingens oder Verbindens. Offene Werkstätten, Lese- und Hörstationen und diskursive Zugänge luden dazu ein, die unterschiedlichen Fäden des Themenjahres aufzunehmen und zu neuen Texturen zu verweben. In wöchentlichen Settings aus Praxis und Reflexion kamen Akteur*innen aus unterschiedlichen Kontexten zusammen und erprobten nicht-hierarchische, kollektive Formen des Wissenstransfers:

Woche 1 widmete sich dem (Zu)Hören, den Klängen und ihren Resonanzen. Im Fokus stand Sound als subtile, nicht-materielle Form Botschaften zu transferieren, in den öffentlichen Raum zu intervenieren und Erfahrungen zu dokumentieren.

Woche 2 beschäftigte sich mit (Un-)Lesbarkeiten und Gegenlektüren. Im Experiment mit Strategien des Zwischen-den-Zeilen-Lesens, Markierens, Ausradierens und Überschreibens erprobten wir den emanzipatorischen Umgang mit dem Wissens-Kanon, der in Schul-und Kinderbüchern vermittelt wird.

Woche 3 des INTERLOOP umkreiste den Übergang – vom Körper zum Raum, von der Kunstinstitution in die Stadt, vom Themenjahr Über koloniale Vermächtnisse und zeitgenössische Gesellschaften zum neuen Fokus von Untie to Tie 2018–2019: Movement.Bewegung.

Konzept und Umsetzung: Annika Niemann & Ev Fischer

INTERLOOP

Untie to Tie 2017–2018

Wissenstransfers: Praktiken, Reflexionen, Perspektiven

ifa-Galerie Berlin

27.4.–18.5.2018

 

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